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Im Gegensatz zu den amerikanischen Weinreben sind die europäischen
nur gegen Wurzelläuse anfällig, deshalb sind die ersten
europäischen Rebveredler 1923 zur Pfropfung der Reben auf
reblausresistente Unterlagen (Amerikanerholz)übergegangen.
Rebveredlung bedeutet also, dass der wurzelbildende Teil (Unterlage)
eines Weinstocks aus dem resistenten Amerikanerholz mit dem traubentragenden
Teil (Edelreis) einer europäischen Rebe verbunden wird. Beide
Teile bilden ein Wundgewebe (Kallus), das die Verbindung herstellt.
Anschliessend verwachsen sie in einer Vortreibhalle zur funktionsfähigen
Einheit (Symbiose). Die Unterlage übernimmt die Nährstoff-
und Wasserversorgung. Aus dem Edelreisauge wächst der Rebstamm.
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